Coronavirus COVID-19 - Verhalten im Verdachtsfall

26.02.2020

Coronavirus COVID-19 - Verhalten im Verdachtsfall

Das Amt für Gesundheit Basel-Landschaft gibt im Zusammenhang mit dem Coronavirus Verhaltensregeln bekannt.

Aufgrund der aktuellen Lage ruft das Amt für Gesundheit Basel-Landschaft folgende Verhaltensregeln im Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus in Erinnerung: Falls eine Person aus einem Risikogebiet (aktuell China, Südkorea, Singapur, Iran und Italien) zurückgereist ist und Symptome (Atembeschwerden, Husten oder Fieber) hat, soll diese zuerst mit ihrem Hausarzt/Hausärztin in Kontakt treten.

Die Krankheit äussert sich zu Beginn mit unspezifischem Unwohlsein, Müdigkeit und Fieber. Typisch ist auch ein trockener Husten. Bei einer schweren Erkrankung kann es nach rund einer Woche zu Kurzatmigkeit, im schlimmsten Fall zu einer Lungenentzündung und dem Befall weiterer Organsysteme kommen. Personen ohne diese Beschwerden müssen sich nicht testen lassen, selbst wenn sie in einem epidemischen Gebiet waren. Wer jedoch aus einem Risikogebiet zurückgekehrt ist und sich krank fühlt, sollte sich telefonisch bei der Hausärztin oder dem Hausarzt melden und nicht ohne Anweisung des Arztes in eine Praxis gehen. Die Hausärzte werden den Transport in ein Spital einleiten.

Im Kanton Basel-Landschaft ist die Abklärung respektive die Entnahme von Proben bei Verdachtsfällen auf eine Coronaviren-Infektion nicht in den Arztpraxen und ambulanten Institutionen vorgesehen, sondern in den vorgesehenen Spitälern des Kantonsspitals Baselland (KSBL), im Fall eines Kindes an die Universitäts-Kinderklinik beider Basel (UKBB). Der Transport erfolgt nach Absprache mit der Hausärztin oder dem Hausarzt. Der öffentliche Verkehr sollte nicht benützt werden.

Personen, die durch einen Kontakt mit Erkrankten einem Ansteckungsrisiko ausgesetzt waren, werden nach Vorgaben des kantonsärztlichen Dienstes erfasst. Bei Quarantänebedarf werden Einzelpersonen in erster Linie zu Hause untergebracht und bei Bedarf betreut.

Derzeit basiert die Bekämpfung des Virus im Kanton Basel-Landschaft im Moment darauf, Verdachtsfälle frühzeitig zu erfassen, die betroffenen Patienten sicher zu den vorgesehenen Spitälern zu transportieren und sie dort zu isolieren, bis eine Infektion mit COVID-19 ausgeschlossen werden kann. Es besteht gemäss Angaben der Gesundheitsdirektion nur ein Risiko für jene Personen, die sich in einem der aktuellen Risikogebieten aufhielten und dort mit betroffenen Personen in Kontakt kamen.

 Amt für Gesundheit Basel-Landschaft

Telefon-Hotline

Für Fragen zum Coronavirus (Covid-19) hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) eine Telefon-Hotline eingerichtet:

Für die Bevölkerung: 058 463 00 00
Für Reisende: 058 464 44 88

Weiterführende Links:

World Health Organization (WHO)
Technical Guidance
Landing Page

Bundesamt für Gesundheit (BAG)
Aktuelle Ausbrüche Epidemien

Eidgenössisches Departement für Auswärtige Angelegenheiten (EDA)
Vertretungen und Reisehinweise

Johns Hopkins University
Übersichtskarte

European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC)
COVID-19
Situation update worldwide

Centers for Disease Control and Prevention (CDC)
Situation Summary

Robert Koch Institut (RKI)
COVID-19


© 2020 Einwohnergemeinde Allschwil. Alle Rechte vorbehalten.

Mit der Benutzung dieser Website akzeptieren Sie die «Allgemeinen rechtlichen Bestimmungen».


Impressum. Datenschutz. Sitemap.

Hinweis zur Verwendung von Cookies. Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in unseren Datenschutzinformationen.