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  • Die Gemeinde Allschwil hat einige einzigartige Naturwerte sowie kulturell wertvolle Landschaftselemente zu bieten. Besonders stolz ist Allschwil auf den Allschwiler Wald, die Hochstamm-Obstgärten und die vielen Amphibienarten, welche in Allschwil mit grossem Engagement gefördert werden.

    Allschwiler Wald
    Der Allschwiler Wald ist ein mehr als 200 Hektaren grosses Waldareal, welches seit 2003 unter kantonalem Schutz steht. Der Allschwiler Wald ist mit seinen vielen alten Eichen einer der bedeutensten Eichenwälder der Region. Er bietet vielen Tierarten einen bevorzugten Lebensraum. So etwa dem Mittelspecht. Mit seinem verzahmten, gestuften Waldrand von rund 17 km Länge und den Eichentotholzinseln bietet er vielen Vögeln und Insekten einen wertvollen Brut- und Jagdraum.

    Hochstamm-Obstgärten
    Die Obstgärten mit ihren Hochstamm-Obstbäumen, welche das Dorf im Süden umschliessen, sind nicht nur landschaftlich eine Augenweide. Dank des stattlichen Alters, den vielen Hohlräumen und dem Alt- und Totholzanteils bieten sie vielen Vögeln und Insekten einen ausgezeichneten Lebensraum. Die Gemeinde fördert die Erhaltung der Hochstamm-Obstbäume mit oekologischen Beitragszahlungen.

    Amphibien
    Allschwil ist ein bedeutender Amphibien-Standort in der Region. In den ehemaligen Ziegeleien fanden Amphibien mit den vielen Pfützen und Tümpeln hervorragende Bedingungen vor, um sich fortzupflanzen. Dank den Bemühungen der Gemeinde konnten in der Ziegelei zwei Amphibienschutzgebiete errichtet werden. Ausserdem wurde im Jahr 2008 im Mühlitäli, zwischen der Siedlungsgrenze und der Landesgrenze zu Frankreich ein neun Hektaren grosses Amphibienschutzgebiet geschaffen. An den fünf Weiherbiotopen tummelten sich bereits kurz nach der Erstellung unzählige Amphibien.

    Exotische Problempflanzen
    Exotische Pflanzen können für die heimische Flora und Fauna zu einem erheblichen Problem werden, wenn sie sich ungehindert ausbreiten. Einige in Europa eingebrachte Pflanzen haben die Fähigkeit, sich gegen die heimische Flora durchzusetzen und diese zu verdrängen. In der Folge sind auch spezialisierte Tierarten wie z.B. Schmetterlinge bedroht, da deren Nahrungsgrundlage verschwindet. Weil sich solch exotische Problempflanzen nicht an Gartenzäune halten, sollte auf deren Anpflanzung verzichtet werden. Bereits vorhandene Pflanzen können durch unproblematische einheimische Pflanzen ersetzt werden. Die folgenden Merkblätter enthalten die wichtigsten Problempflanzen und wertvolle Tipps zum richtigen Umgang.

    Der richtige Umgang mit exotischen Problempflanzen
    Exoten im Garten - Was tun?

    Kanton
    Boden
    Gewässerschutz
    Hochwasserschutz
    Natur- und Landschaftsschutz
    Naturgefahren
     

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